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Das ist doch nur ein Mädchen! - Stop! Nicht mit mir!

Mit diesen wichtigen Begriffen wurden vom 10.08. bis 13.08. die Mädchen des Jahrgangs 8 im Rahmen des Präventionsprojektes „Selbstbehauptung für Mädchen“ bekannt gemacht.

Gerade in dieser Altersgruppe ist es wichtig, dass junge, heranwachsende Frauen lernen, sich selbst zu behaupten und klare Grenzen zu setzen – der Grundstein einer gesunden, selbstbewussten und emanzipierten Lebensweise.

Die Mädchen haben durch Gespräche, Theorie und Praxis gelernt, was es heißt, Selbstvertrauen zu haben und das eigene Selbstwertgefühl zu erleben.

 

        D. Radnai, P. Nagel und Schüler:innen der Klasse 8

Auf der anderen Seite ging es um konkrete und praxisbezogene Mittel und Wege, schwierigen Situationen zu begegnen und sich notfalls auch zur Wehr setzen zu können. Denn die wichtigste Botschaft ist und bleibt: Wir sind nie allein und wir alle haben die Kraft uns zu verteidigen.

 

     D. Radnai und Schüler:innen der Klasse 8

Die vier Mädchengruppen wurden dabei in zwei Workshops mit insgesamt 8 Stunden von den Trainer:innen Diana Radnai und Pascal Nagel von der Sportschule Choi in Neukölln geschult, unterwiesen und trainiert. Dabei zeigten sie „besonderes Einfühlungsvermögen, sie haben jedes Mädchen an ihrem Punkt abgeholt und geschafft mitzunehmen.“ (Frau Le Moal) Aber auch Pascal Nagel und Diana Radnai sind der Meinung, dass „sich die Mädchen unheimlich schnell und toll entwickelt und gezeigt haben, wie viel Kraft in ihnen steckt.“ Das sieht Damla ähnlich, sie habe sich nicht nur wohlgefühlt, sondern hat auch gelernt „mich zu wehren und Grenzen zu setzen.“ Ähnlich geht es Lara aus der Parallelklasse: „Ich habe mich gut gefühlt und Sachen aus der AG wiedererkannt. Lauter zu werden war eine Herausforderung, aber man konnte mal richtig alles rauslassen.“ Mit den Adjektiven „cool, krass, schön“ und „informativ, stärkend, effizient“ beschreiben beide Schülerinnen den Kurs.

 

    D. Radnai, P. Nagel und Schüler:innen der Klasse 8

Die Klassenleitungen und die Schulsozialarbeit haben die Mädchen dabei als stumme oder aktive Unterstützer begleitet. „Die Mädchen konnten in eine ganz andere Rolle schlüpfen“, so Frau Pankow und Frau Le Moal ergänzt: „Sie merken, dass sie laut sein können.“

Die Evaluation des Projektes zeigt, dass viele Mädchen diesen Workshop ernstgenommen haben und wirklich gut fanden.

Wer von euch Interesse daran hat, unseren Kooperationspartner kennenzulernen oder vielleicht sogar ein Training zu absolvieren, kann sich gern auf der Website der Sportschule Choi (https://www.sportschule-choi.de/) umsehen und anmelden.

Wir danken dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg für die finanzielle Unterstützung unseres Projektes für junge Frauen im Rahmen der „kiezorientierten Gewalt- und Kriminalitätsprävention“ sowie Diana Radnai und Pascal Nagel von der Sportschule Choi.

Wir freuen uns, damit erneut einen Teil zu einer besseren Gesellschaft und zur Stärkung der Rolle der Frau beigetragen zu haben und wünschen uns gleichzeitig, dass unsere jungen Frauen nicht in die Situation geraten, ihr neuen Kenntnisse anwenden zu müssen.


Autor: MS

10.09.2021

 

 

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